Notruf 112 im Nordosten Brandenburgs
Die Leitstelle für Barnim, Oberhavel und Uckermark
- Integriert: Koordinierung von Einsätzen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes unter einem Dach
- Regional: Zuständigkeit für die Region der integrierten Gebietskörperschaften der Landkreise Barnim, Oberhavel und Uckermark
- Versorgungsbereich: 6.348 km² Gesamtfläche
- Bevölkerung: ca. 550.000 Einwohnerinnen und Einwohner, zzgl. pendelnde Personen innerhalb der Hauptstadtregion
Von drei Kreisleitstellen zu einer integrierten Regionalleitstelle NordOst
- seit 1990 - Kreisleitstellen an den Standorten Eberswalde, Oranienburg und Prenzlau
- 2007 - Verordnung des Landes Brandenburg zur Bildung von integrierten Regionalleitstellen im Land Brandenburg
- 2008/2009 - Erstellung und Realisierung des baulichen und technischen Konzeptes
- Januar 2009 - der Landkreis Barnim betreibt am Standort Eberswalde die integrierte Regionalleitstelle NordOst für den Rettungsdienst, die Feuerwehr und den Katastrophenschutz innerhalb der drei Landkreise Barnim, Oberhavel und Uckermark
- September 2009 - Aufnahme des Probebetriebes und Umschaltung in den Echtbetrieb für den Bereich des Landkreises Barnim
- Oktober 2009 - Umstellung des Echtbetriebes für den Landkreis Oberhavel und Betriebseinstellung der Kreisleitstelle Oranienburg
- Dezember 2009 - Umstellung des Echtbetriebes für den Landkreis Uckermark und Betriebseinstellung der Kreisleitstelle Prenzlau
Überregionale Zusammenarbeit der Leitstellen 112
Deutschlandweit gibt es ca. 233 Leitstellen für den Notruf 112, die für Einsätze des Rettungs- und Feuerwehrdienstes zuständig sind.
Im Land Brandenburg befinden sich neben der Regionalleitstelle NordOst mit Sitz in der Barnimer Kreisstadt Eberswalde vier weitere Regionalleitstellen, die als Leitstellenverbund partnerschaftlich zusammenwirken.
Regionalleitstelle Oderland in Frankfurt (Oder)
Regionalleitstelle Lausitz in Cottbus
Regionalleitstelle Südwest in Brandenburg a. d. Havel
Regionalleitstelle Nordwest in Potsdam
Fachverband als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis
Der Fachverband Leitstellen e. V. gibt seinen fast über 300 Mitgliedern bundesweit neue Impulse und ist Schnittstelle zwischen (wissenschaflicher) Theorie und (gelebter) Praxis. Im Mittelpunkt des Verbandes stehen die Beschäftigten von Leitstellen. Zielsetzung ist dabei der fachliche Austausch zwischen den Leitstellen und Fachgesellschaften, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Auch sollen einheitliche organisatorische und technische Standards etabliert werden. Dazu wurden unterschiedliche Arbeitsgruppen wie Luftrettung, Kennzahlen, Technik oder Künstliche Intelligenz zur interdisziplinären Zusammenarbeit ins Leben gerufen.